Sonntag, 25. Januar 2009

Was es sonst noch so gibt

Einer der Gründe, weshalb ich mich eigentlich für Work & Travel anstatt eines Auslandssemesters entschieden habe, war, möglichst wenig Kontakt zu Deutschen und viel Kontakt zu Kanadiern zu haben. Es ist allerdings nach wie vor so, dass ich meine Freizeit zum großen Teil mit Deutschen verbringe. Die einzige Ausnahme bildet Myriam. Mit ihr und ihren französischen Freunden mache ich des Öfteren etwas. Mir fällt dabei allerdings auf, dass meine sechs Jahre Französisch aus der Schule leider in der Versenkung verschwunden sind. Nur gut, dass es um mein Englisch etwas besser gestellt ist. Es stört mich allerdings nicht, dass es doch noch so 'europäisch' um mich herum aussieht. Ich habe hier einfach sehr viele unheimlich nette Leute kennen gelernt und da spielt es für mich keine Rolle, woher sie kommen. Die kulturellen Einblicke bekomme ich bei der Arbeit, wo ich viele kanadische und internationale Kollegen habe, von denen ich mittlerweile viele interessante Sachen erfahren habe. Alles andere lasse ich weiterhin einfach auf mich zukommen. Über jede deutsch-kanadische Freundschaft freue ich mich und alles andere wird die Zukunft zeigen. Meine Zeit hier ist so oder so eine sehr interessante Erfahrung, die mir doch eine Menge neuer Einblicke und Sichtweisen eröffnet.

Trotz der Tatsache, dass ich mehr Deutsch spreche als mir eigentlich lieb ist, träume ich in letzter Zeit manchmal auf Englisch - eine Erfahrung, die ich immer mal machen wollte. Allerdings hängt es sehr davon ab, was ich abends mache. Spreche ich Deutsch, träume ich Deutsch, spreche ich Englisch oder schau fern, ist's immer öfter Englisch...Etwas, was ich wirklich sehr genieße... :-)

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