Als wir in der Stadt Niagara Falls ankamen, war ich erstmal etwas enttäuscht, denn direkt neben den Fällen gibt es eine Art 'Mini Las Vegas', was dem ganzen doch ordentlich die Natürlichkeit und Romantik raubt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Schließlich würden wir hier auch kein Kasino-Paradies neben Schloss Neuschwanstein hinzementieren. "Welcome to America" kann ich da nur sagen! Ich habe also beschlossen, mich für den Rest des Tages nicht mehr Richtung Stadt umzudrehen.
Das erste, was wir gemacht haben, war die Fahrt mit einem der "Maid of the Mist"-Boote, die in die Gischt hineinfahren. Ganz schön nass, sag ich euch! Zum Schutz gab's dann nen blauen "Schlumpf"-Poncho. Spaß pur! :-) Schaut's euch an:
Auf dem Weg zu den kanadischen Horseshoe Falls
Horseshoe Falls von oben
Mit dem Boot ging's zuerst an den amerikanische Fällen vorbei, die schön, aber weit weniger beeindruckend sind als die kanadischen Fälle. Und dann ab zu den Horseshoe Falls, den hufeisenförmigen, kanadischen Fällen. Auf dem Boot hat man das Gefühl als wäre man fast unter dem Wasserfall, von oben allerdings sah es halb so dramatisch aus. So kann man sich täuschen.
Hier noch mehr Bilder:
Die amerikanischen Fälle
Und alles zusammen
Zwar hatte ich nen netten Australier kennen gelernt, mit dem ich dort rumgeschlendert bin, ich habe aber gemerkt, dass man für etwas wie die Niagara-Fälle jemanden braucht, der einem nahe steht. Ich konnte die Momente nicht so greifen, wie ich es gerne gewollt hätte. Aber egal! Ich weiß, dass ich hier definitiv nicht zum letzten Mal war!
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