Am Dienstag war es soweit. Meine Tage in Vancouver waren gezählt und es hieß Koffer packen und ab nach Québec City... aber natürlich nicht sang- und klanglos.
Nachdem ich vor einer Woche das Verbot erhalten hatte, irgendwen zu irgendeiner Abschiedsfeier einzuladen, wusste ich, dass da etwas im Busch ist. Allerdings nicht was, wann und mit wem... Das hat mich einiges an Nerven gekostet. Nachdem sich dann am Samstag einige meiner Freunde ganz überzeugend von mir verabschiedet hatten und ich völlig unvorbereitet und perplex war, bin ich anschließend erstmal in Tränen ausgebrochen. Und das war nicht das einzige Mal in den Tagen vor meiner Abreise...
Am Montag Abend wusste ich dann endlich was, wann (gut, das ist natürlich logisch) und mit wem. Myriam, Julie und Yvelise hatten all die Leute, die mir über die Monate ans Herz gewachsen sind, zu einer Abschieds-Surprise-Party für mich eingeladen. Ich war unglaublich glücklich, gerührt und zugleich unheimlich traurig! Das war definitiv das schönste Abschiedsgeschenk, was sie mir machen konnten...!
Am Dienstag Morgen um acht ging dann mein Flieger nach Québec City, wo ich gerade in meinem Hostel sitze. Mehr zu der Stadt gibt's aber erst in meinem nächsten Post... Bis dahin!
Donnerstag, 18. Juni 2009
Dienstag, 16. Juni 2009
Hoch hinaus...
Wie ich schon mal angedeutet habe, stehen die Chancen nicht schlecht, dass ich vor meiner Abreise einen "Wanderpost" veröffentliche - und hier ist er nun.
Vorgestern haben wir uns auf den Weg gemacht, ein wenig zu "hiken" - wie das Wandern hier genannt wird. Und dafür haben wir uns einen speziellen Wanderweg ausgesucht, den Grouse Grind Trail. Besonders deshalb, weil er auf den Grouse Mountain (der Berg, auf dem ich im Winter Ski fahren war) führt und man das Stück, dass man normalerweise mit der Gondel überbrückt, zu Fuß läuft... oder sollte ich besser "klettert" sagen...?

Da soll's raufgehen!

Unser Ziel: Der Gipfel des Grouse Mountain mit fantastischem Blick über Vancouver
Unsere Aufgabe: 2,9 km Pfad überbrücken, was in diesem Fall 853 Höhenmeter und 2900 "Stufen" bedeutet
Obwohl ich mich als sehr sportlich bezeichnen würde, hatte ich immer so meine Probleme mit meiner Ausdauer, insbesondere beim Treppen steigen. Das klang also genau nach der richtigen Herausforderung für mich... Der Pfad selbst ist ein Waldweg mit mehr oder weniger improvisierten Stufen... Nach ca. 25 Minuten und bereits völliger Erschöfung haben wir dann die erste Markierung erreicht und ich war absolut davon überzeugt, dass es sich bereits um die Häfte handelt... warum auch immer, vielleicht Verzweiflung... ??? Aber nein, es war die "1/4 Mark"... *schluck*, besonders bei dem Hinweis: "ATTENTION HIKERS: You have reached the 1/4 mark of the 'Grouse Grind Trail'. The remainder of the trail is extremely steep and difficult. Proceed at your own risk" - was soviel heißt wie: "Na, da hast du dir ja was eingebrockt! Sieh' zu, wie du da wieder rauskommst!"

Ich war ehrlich gesagt ein bisschen verzweifelt, aber es nützte ja nichts, jetzt hieß es durchhalten! Wir haben die Pausen kurz gehalten, um nicht Motivation für's Weitermachen zu verlieren, und obwohl die restlichen 3/4 eigentlich die anstrengensten sind, ging es ab da besser voran. Relativ schnell haben wir die 1/2 mark und dann die 3/4 mark erreicht. Es war zwar immer noch verdammt anstrengend, aber ich hab mich auf dem Stück wesentlich besser gefühlt. Nach 1 Stunde und 50 Minuten war es dann vollbracht: Wir waren auf dem Gipfel!


Nach einem kleinen Picknick an der Spitze und ein bisschen Ausruhen ging es dann wieder bergab, diesmal allerdings mit der Gondel, da der Pfad (aus Sicherheitsgründen) nicht für den Abstieg zugelassen ist. Worüber ich allerdings nicht wirklich traurig war... ;-)

Welch nützliche Erfindung...!
Vorgestern haben wir uns auf den Weg gemacht, ein wenig zu "hiken" - wie das Wandern hier genannt wird. Und dafür haben wir uns einen speziellen Wanderweg ausgesucht, den Grouse Grind Trail. Besonders deshalb, weil er auf den Grouse Mountain (der Berg, auf dem ich im Winter Ski fahren war) führt und man das Stück, dass man normalerweise mit der Gondel überbrückt, zu Fuß läuft... oder sollte ich besser "klettert" sagen...?
Da soll's raufgehen!
Unser Ziel: Der Gipfel des Grouse Mountain mit fantastischem Blick über Vancouver
Unsere Aufgabe: 2,9 km Pfad überbrücken, was in diesem Fall 853 Höhenmeter und 2900 "Stufen" bedeutet
Obwohl ich mich als sehr sportlich bezeichnen würde, hatte ich immer so meine Probleme mit meiner Ausdauer, insbesondere beim Treppen steigen. Das klang also genau nach der richtigen Herausforderung für mich... Der Pfad selbst ist ein Waldweg mit mehr oder weniger improvisierten Stufen... Nach ca. 25 Minuten und bereits völliger Erschöfung haben wir dann die erste Markierung erreicht und ich war absolut davon überzeugt, dass es sich bereits um die Häfte handelt... warum auch immer, vielleicht Verzweiflung... ??? Aber nein, es war die "1/4 Mark"... *schluck*, besonders bei dem Hinweis: "ATTENTION HIKERS: You have reached the 1/4 mark of the 'Grouse Grind Trail'. The remainder of the trail is extremely steep and difficult. Proceed at your own risk" - was soviel heißt wie: "Na, da hast du dir ja was eingebrockt! Sieh' zu, wie du da wieder rauskommst!"
Ich war ehrlich gesagt ein bisschen verzweifelt, aber es nützte ja nichts, jetzt hieß es durchhalten! Wir haben die Pausen kurz gehalten, um nicht Motivation für's Weitermachen zu verlieren, und obwohl die restlichen 3/4 eigentlich die anstrengensten sind, ging es ab da besser voran. Relativ schnell haben wir die 1/2 mark und dann die 3/4 mark erreicht. Es war zwar immer noch verdammt anstrengend, aber ich hab mich auf dem Stück wesentlich besser gefühlt. Nach 1 Stunde und 50 Minuten war es dann vollbracht: Wir waren auf dem Gipfel!
Nach einem kleinen Picknick an der Spitze und ein bisschen Ausruhen ging es dann wieder bergab, diesmal allerdings mit der Gondel, da der Pfad (aus Sicherheitsgründen) nicht für den Abstieg zugelassen ist. Worüber ich allerdings nicht wirklich traurig war... ;-)
Welch nützliche Erfindung...!
Samstag, 6. Juni 2009
Endspurt
Es ist schon komisch, genau heute in drei Wochen bin ich wieder zu Hause. Mir wird gerade bewusst, wie schnell doch die letzten acht Monate vergangen sind - man hat sich gerade eingelebt und schon ist es so gut wie vorbei! Ich möchte euch daher ein kurzes Update geben, wie meine letzten Wochen hier wahrscheinlich aussehen werden.
Seit letztem Sonntag wohne ich bei Myriam, Julie und Yvelise, nachdem sie mir vor zwei Monaten vorgeschlagen hatten, meine Wohnung zu Ende Mai zu kündigen und die letzten Wochen "mit Freunden zu verbringen". Das habe ich mir nicht zwei Mal sagen lassen und jetzt lebe ich hier mit drei französischen Mädels unter einem Dach (was meinen Sprachkenntnissen auf diesem Gebiet nach wie vor nichts bringt). ;-)
Nächste Woche Freitag werde ich dann meinen letzten Arbeitstag im Coffee Shop haben. Am 16.6. geht es dann in den Flieger nach Québec City. Eine halbe Weltreise - und das, obwohl ich nicht mal das Land verlasse. Aber naja, Kanada halt. Ich werde dort drei Tage bleiben und dann mit dem Zug nach Montréal fahren. Montréal soll eine der schönsten, wenn nicht sogar die schönste Stadt in Kanada sein, ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt. Nach drei Tagen Aufenthalt werde ich dann (wieder per Zug) nach Toronto fahren - mit einem kurzen Zwischenstopp in Ottawa. Wenn man schon direkt dran vorbei fährt, kann man auch kurz aussteigen und ein paar Fotos von der Hauptstadt machen. Dafür bleiben mir so etwa sieben Stunden. In Toronto werde ich dann vier Tage verbringen und einen davon zu den Niagara-Fällen fahren. Und am 26.6. geht es dann von Toronto aus zurück nach Deutschland - ein komisches, aber gutes Gefühl.
Ich hoffe, dass ich während meiner Reise die Zeit finde, den ein oder anderen Blogeintrag zu posten. Wenn nicht, wird das natürlich in Deutschland nachgeholt. Versprochen!
Ich denke, es wird mir auf jeden Fall leicht fallen, meine letzten Wochen in diesem tollen Land in vollen Zügen zu genießen!
Seit letztem Sonntag wohne ich bei Myriam, Julie und Yvelise, nachdem sie mir vor zwei Monaten vorgeschlagen hatten, meine Wohnung zu Ende Mai zu kündigen und die letzten Wochen "mit Freunden zu verbringen". Das habe ich mir nicht zwei Mal sagen lassen und jetzt lebe ich hier mit drei französischen Mädels unter einem Dach (was meinen Sprachkenntnissen auf diesem Gebiet nach wie vor nichts bringt). ;-)
Nächste Woche Freitag werde ich dann meinen letzten Arbeitstag im Coffee Shop haben. Am 16.6. geht es dann in den Flieger nach Québec City. Eine halbe Weltreise - und das, obwohl ich nicht mal das Land verlasse. Aber naja, Kanada halt. Ich werde dort drei Tage bleiben und dann mit dem Zug nach Montréal fahren. Montréal soll eine der schönsten, wenn nicht sogar die schönste Stadt in Kanada sein, ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt. Nach drei Tagen Aufenthalt werde ich dann (wieder per Zug) nach Toronto fahren - mit einem kurzen Zwischenstopp in Ottawa. Wenn man schon direkt dran vorbei fährt, kann man auch kurz aussteigen und ein paar Fotos von der Hauptstadt machen. Dafür bleiben mir so etwa sieben Stunden. In Toronto werde ich dann vier Tage verbringen und einen davon zu den Niagara-Fällen fahren. Und am 26.6. geht es dann von Toronto aus zurück nach Deutschland - ein komisches, aber gutes Gefühl.
Ich hoffe, dass ich während meiner Reise die Zeit finde, den ein oder anderen Blogeintrag zu posten. Wenn nicht, wird das natürlich in Deutschland nachgeholt. Versprochen!
Ich denke, es wird mir auf jeden Fall leicht fallen, meine letzten Wochen in diesem tollen Land in vollen Zügen zu genießen!
Montag, 25. Mai 2009
Whistler, Pemberton and Canada at its best!
Letztes Wochenende haben wir es endlich geschafft Claudia, mit der ich damals im IGA zusammen gearbeitet habe, auf "ihrer" Ranch in Pemberton zu besuchen. Wir - das sind in diesem Fall Barbara, Felix, Myriam, Yvelise und natürlich ich selbst - sind am Sonntag morgen um acht in Vancouver aufgebrochen.
Die Crew

Der Weg ist das Ziel: From Sea to Sky
Der Weg nach Pemberton, das ca. 150 km nördlich von Vancouver liegt, führt über den Highway 99, der auch "Sea to Sky Highway" genannt wird. Deshalb, weil die Route einen entlang der Westküste in die Berge führt.
Station 1: Whistler
Da Whistler auf dem direkten Weg nach Pemberton liegt und Claudia sowieso den Tag über noch am Arbeiten war, haben wir den Sonntag hauptsächlich in Whistler und Umgebung verbracht. Whistler-Blackcomb - passionierte Skifahrer werden es vielleicht wissen -, gehört zu den bekanntesten Skigebieten Nordamerikas. Ich als Nicht-Skifahrer hatte davon vor meiner Zeit hier in Kanada natürlich noch nichts gehört. Nächstes Jahr wird Whistler außerdem Co-Host der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver sein.



Whistler kann man sich vorstellen wie ein kleines Bergdorf, alles sehr niedlich und klein, allerdings - und wen wundert's - unglaublich kommerziell. Die Stadt selbst war zwar nett anzuschauen, aber trotzdem nicht wirklich reizvoll.
Station 2: Green Lake
Da das Wetter wirklich fantastisch war, sind wir nachmittags (nachdem wir ca. zwei Stunden gebraucht haben, um einen fast schon kalten Burger zu essen) zum Green Lake gefahren, etwa zehn Autominuten von Whistler entfernt. Und ich kann nur sagen: Das war wirklich CANADA AT ITS BEST!!! See im Vordergrund, Berge im Hintergrund und zwei Franzosen und drei Deutsche mittendrin - naja, nun nicht im See, aber in der Natur. Es war einfach unglaublich! Ohne Worte...



Station 3: Pemberton oder besser: In the middle of nowhere
Am späten Nachmittag sind wir dann Richtung Pemberton aufgebochen... naja, eigentlich nicht ganz. Claudia wohnt noch eine knappe halbe Stunde von Pemberton entfernt, in the middle of no-, no-, nowhere! Ich hab mich unglaublich gefreut, sie nach über zwei Monaten wiederzusehen und zu schauen, wie sie so lebt auf ihrer Pferde-Ranch. Sie ist wirklich glücklich dort, weil sie den ganzen Tag das machen kann, was ihr Spaß macht: mit Pferden arbeiten! Der Blick aus ihrem Appartment ist auch unglaublich. Leider hab ich nur ein Foto vom nächsten Morgen als es am Regnen war. Aber selbst im Regen konnte man nur staunen:

Am nächsten Morgen ging es schon früh wieder zurück: Claudia musste um acht arbeiten. Barbara und Felix haben uns dann in Whistler abgesetzt und sind zurück nach Vancouver, weil auch Felix arbeiten musste. Wir anderen haben dann noch einen mehr oder weniger verregneten Tag in Whistler verbracht, der auf Grund des Wetter nicht wirklich ergiebig war. Das hat dem Trip aber keinen Abbruch getan! Es war einfach ein wunderschönes Wochenende! :-)
Die Crew
Der Weg ist das Ziel: From Sea to Sky
Der Weg nach Pemberton, das ca. 150 km nördlich von Vancouver liegt, führt über den Highway 99, der auch "Sea to Sky Highway" genannt wird. Deshalb, weil die Route einen entlang der Westküste in die Berge führt.
Station 1: Whistler
Da Whistler auf dem direkten Weg nach Pemberton liegt und Claudia sowieso den Tag über noch am Arbeiten war, haben wir den Sonntag hauptsächlich in Whistler und Umgebung verbracht. Whistler-Blackcomb - passionierte Skifahrer werden es vielleicht wissen -, gehört zu den bekanntesten Skigebieten Nordamerikas. Ich als Nicht-Skifahrer hatte davon vor meiner Zeit hier in Kanada natürlich noch nichts gehört. Nächstes Jahr wird Whistler außerdem Co-Host der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver sein.
Whistler kann man sich vorstellen wie ein kleines Bergdorf, alles sehr niedlich und klein, allerdings - und wen wundert's - unglaublich kommerziell. Die Stadt selbst war zwar nett anzuschauen, aber trotzdem nicht wirklich reizvoll.
Station 2: Green Lake
Da das Wetter wirklich fantastisch war, sind wir nachmittags (nachdem wir ca. zwei Stunden gebraucht haben, um einen fast schon kalten Burger zu essen) zum Green Lake gefahren, etwa zehn Autominuten von Whistler entfernt. Und ich kann nur sagen: Das war wirklich CANADA AT ITS BEST!!! See im Vordergrund, Berge im Hintergrund und zwei Franzosen und drei Deutsche mittendrin - naja, nun nicht im See, aber in der Natur. Es war einfach unglaublich! Ohne Worte...
Station 3: Pemberton oder besser: In the middle of nowhere
Am späten Nachmittag sind wir dann Richtung Pemberton aufgebochen... naja, eigentlich nicht ganz. Claudia wohnt noch eine knappe halbe Stunde von Pemberton entfernt, in the middle of no-, no-, nowhere! Ich hab mich unglaublich gefreut, sie nach über zwei Monaten wiederzusehen und zu schauen, wie sie so lebt auf ihrer Pferde-Ranch. Sie ist wirklich glücklich dort, weil sie den ganzen Tag das machen kann, was ihr Spaß macht: mit Pferden arbeiten! Der Blick aus ihrem Appartment ist auch unglaublich. Leider hab ich nur ein Foto vom nächsten Morgen als es am Regnen war. Aber selbst im Regen konnte man nur staunen:
Am nächsten Morgen ging es schon früh wieder zurück: Claudia musste um acht arbeiten. Barbara und Felix haben uns dann in Whistler abgesetzt und sind zurück nach Vancouver, weil auch Felix arbeiten musste. Wir anderen haben dann noch einen mehr oder weniger verregneten Tag in Whistler verbracht, der auf Grund des Wetter nicht wirklich ergiebig war. Das hat dem Trip aber keinen Abbruch getan! Es war einfach ein wunderschönes Wochenende! :-)
Dienstag, 19. Mai 2009
Ein Sonntag am Strand...
Nichts ist in Vancouver einfacher, als einen Sonntag am Strand zu verbringen - sofern denn das Wetter mitspielt. Und das hat es vor einer Woche. Nachdem Myriam und Julie am Abend vorher ihre "House Warming" Party gefeiert haben, sind wir am nächsten Tag gemütlich am Kitsilano Beach entlang spaziert. Innerhalb von 30 Minuten am Strand, das ist schon herrlich. Und dann der Blick auf die Berge in North Vancouver. Nur der ein oder andere Tanker, der leider dort lang muss, um den Hafen von Vancouver zu erreichen, stört den ansonsten traumhaften Anblick...aber Gott sei Dank nur ein wenig. Da Bilder wie immer mehr sagen als Worte, belasse ich es auch mal dabei. Seht einfach selbst:

Blick auf Downtown und die Berge


Myriam und Julie

Das erste Mal, dass meine Füße hier in Vancouver das Wasser berühren...aber saukalt!
Blick auf Downtown und die Berge
Myriam und Julie
Das erste Mal, dass meine Füße hier in Vancouver das Wasser berühren...aber saukalt!
Donnerstag, 30. April 2009
Lynn Canyon Suspension Bridge
Letzten Sonntag bin ich dann mit Barbara und Felix zur Lynn Canyon Suspension Bridge gefahren. Diese Brücke ist eine echte Hängebrücke, so wie man sie sich nur vorstellen kann, und hängt 50 m über dem Lynn Canyon. Sie befindest sich im District of North Vancouver und ist von meiner Wohnung aus in ca. einer Stunde mit SkyTrain, SeaBus und Bus zu erreichen. Im Gegensatz zu ihrer "großen" Schwester, der Capilano Suspension Bridge, für die man 30 $ (!) bezahlt, ist das Überqueren hier umsonst, das "Feeling" ist aber das gleiche! Also, warum bezahlen, wenn es das auch umsonst gibt...?!? :-)


Auf der anderen Seite angekommen, sind wir dann noch ein wenig durch den Wald spaziert bis hin zu einem kleinen "Natur-Pool" mit kristallklarem Wasser, der im Sommer tatsächlich zum Baden genutzt wird.


Der Lynn Canyon Park besteht aus so genanntem "second growth rainforest", das sagt zumindest die Homepage. Es lohnt sich also sicher, mal eine Wanderung entlang der vielen Wanderwege in dieser Gegend zu machen. Ich war wirklich nie ein Fan von Wanderungen, aber bei dieser Natur lasse ich mich doch gerne umstimmen. Vielleicht findet ihr hier dann demnächst meinen ersten "Wanderbericht"...
Auf der anderen Seite angekommen, sind wir dann noch ein wenig durch den Wald spaziert bis hin zu einem kleinen "Natur-Pool" mit kristallklarem Wasser, der im Sommer tatsächlich zum Baden genutzt wird.
Der Lynn Canyon Park besteht aus so genanntem "second growth rainforest", das sagt zumindest die Homepage. Es lohnt sich also sicher, mal eine Wanderung entlang der vielen Wanderwege in dieser Gegend zu machen. Ich war wirklich nie ein Fan von Wanderungen, aber bei dieser Natur lasse ich mich doch gerne umstimmen. Vielleicht findet ihr hier dann demnächst meinen ersten "Wanderbericht"...
Dienstag, 28. April 2009
Springtime
Zwar ist es hier noch nicht ganz so warm wie in Deutschland, aber auch in Vancouver ist endlich (eigentlich schon seit Anfang April) der Frühling angekommen. Das sicherste Zeichen, dass in Vancouver endlich "Springtime" ist, sind die Cherry Blossoms. Die ganze Stadt ist teilweise immer noch von rosa blühenden Kirschbäumen übersäht.

Anfang April...


...und jetzt, kurz vor Ende der Blütezeit...einfach herrlich anzuschauen...
Myriam und ich haben dann gleich das schöne Wetter genutzt, um uns Räder auszuleihen und entlang der Seawall um und anschließend durch den Stanley Park zu fahren. Ach war das schön, endlich mal wieder auf 'nem Drahtesel zu sitzen, durch die Gegend zu fahren und den Frühling zu genießen. Vom Stanley Park aus hat mal zum einen einen tollen Blick auf die Stadt und zum anderen auf die Berge in North Vancouver. Hier einfach mal ein paar Bilder unserer Tour...

Nördliches Ende des Stanley Park

Lions Gate Bridge, die Vancouver mit North Vancouver verbindet

Entlang der Seawall

Lost Lagoon mit Blick auf die Berge in North Vancouver


Mein neues Lieblingstier, seit ich in Kanada bin. Manchmal kommen einem Waschbären hier auch mal einfach so auf der Straße entgegen...

Lost Lagoon kurz vor Sonnenuntergang
Anfang April...
...und jetzt, kurz vor Ende der Blütezeit...einfach herrlich anzuschauen...
Myriam und ich haben dann gleich das schöne Wetter genutzt, um uns Räder auszuleihen und entlang der Seawall um und anschließend durch den Stanley Park zu fahren. Ach war das schön, endlich mal wieder auf 'nem Drahtesel zu sitzen, durch die Gegend zu fahren und den Frühling zu genießen. Vom Stanley Park aus hat mal zum einen einen tollen Blick auf die Stadt und zum anderen auf die Berge in North Vancouver. Hier einfach mal ein paar Bilder unserer Tour...
Nördliches Ende des Stanley Park
Lions Gate Bridge, die Vancouver mit North Vancouver verbindet
Entlang der Seawall
Lost Lagoon mit Blick auf die Berge in North Vancouver
Mein neues Lieblingstier, seit ich in Kanada bin. Manchmal kommen einem Waschbären hier auch mal einfach so auf der Straße entgegen...
Lost Lagoon kurz vor Sonnenuntergang
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